Hauptstadt-Bezirke starten "Kaffeewette" für Kältehilfe
Berlin (epd).

In elf von zwölf Berliner Bezirken werden vom 19. Januar an Kaffeepäckchen für die Berliner Kältehilfe gesammelt. Im Rahmen der Berliner „Kaffeewette“ riefen die Bezirksbürgermeisterinnen und -bürgermeister am Dienstag die Berlinerinnen und Berliner dazu auf, möglichst viele Packungen Filterkaffee für die lokalen Einrichtungen der Kältehilfe zu spenden. Bis auf Friedrichshain-Kreuzberg beteiligen sich aktuell in diesem Jahr alle Bezirke an der Aktion.

Die Spenden können nach Angaben der Bezirksämter in den jeweiligen Rathäusern, aber auch in vielen bezirkseigenen Bibliotheken abgegeben werden. Sieger der Wette wird derjenige Berliner Bezirk, der bis zum 5. Februar die meisten Packungen gesammelt hat. Im vergangenen Jahr war das Reinickendorf.

Mindestens 500 Päckchen

Jeder Bezirk, der es schafft, mindestens 500 Kaffeepäckchen zu sammeln, erhält zudem von dem Einzelhändler Michael Lind und weiteren Aktionspartnern aus dem Handel jeweils 2.500 Euro für lokale Kältehilfe-Einrichtungen. Lind ist Betreiber mehrerer Nahkauf-Filialen in Reinickendorf und Neukölln und setzt sich seit vielen Jahren für Obdachlose ein.

Die Kaffeepackungen gehen den Angaben zufolge direkt an eine der Kältehilfeeinrichtungen vor Ort und würden dazu beitragen, dass obdachlose Menschen besser durch den Winter kommen. Initiiert hat die „Kaffeewette“ vor sieben Jahren Einzelhändler Lind gemeinsam mit dem Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD). Unterstützt werden bei der jährlichen Spendenaktion laut Hikel „die Schwächsten unserer Gesellschaft“.