Berliner Krankenhäuser: Moderater Anstieg an Notfällen durch Hitze
Berlin (epd).

Die „Vivantes“-Kliniken in Berlin haben in den vergangenen Tagen einen Anstieg hitzebedingter Einlieferungen von Patienten verzeichnet. Über die sieben Rettungsstellen verteilt sei dieser aber „moderat“ ausgefallen, teilte der Krankenhausbetreiber am Freitag auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit. In den Einrichtungen der Universitätsmedizin Charité sei die Versorgung stabil und bleibe sichergestellt, wie ein Sprecher sagte.

Die „Vivantes“-Kliniken sind nach eigenen Angaben der größte kommunale Gesundheitsversorger in Deutschland. Ihre Rettungsstellen hätten überwiegend unter Flüssigkeitsmangel leidende ältere Menschen behandelt, in wenigen Fällen auch Sonnenstiche, hieß es. Auch in Kinderrettungsstellen seien mehr hitzebedingte Fälle verzeichnet worden.

Weiterer Anstieg erwartet

Die vorgestellten Kinder hätten unter Kopfschmerzen, Fieberkrämpfen oder Hitzschlägen bis hin zu Hirnhautentzündungen gelitten, hieß es. Gerade Kleinkinder seien anfällig, da deren „relative Kopfgröße im Vergleich zum Körper naturgemäß groß ist“. Die „Vivantes“-Kliniken erwarten, dass die Fälle am Wochenende weiter moderat steigen. Schichten in den Notaufnahmen seien nicht verstärkt worden.