Das Staatsschauspiel Dresden präsentiert am Samstag die Uraufführung des inklusiven Theaterstücks „Neuer Versuch“. Auf der Bühne stehen je zwei Menschen mit und ohne Behinderung, wie das Staatsschauspiel Dresden am Donnerstag mitteilte. In dem Stück treffen sie mit ihren Biografien, Selbstbildern und Sehnsüchten aufeinander.
Das Zusammentreffen offenbare zumeist „getrennte Welten“ und löse Transformationen aus, hieß es. Umgeben von Spiegelflächen und Scheinwerfern verwandeln sich die Performer und Performerinnen den Angaben zufolge unter anderem in Kassandra der griechischen Mythologie oder in einen Außerirdischen.
Vorstellungen mit Gebärdensprache
Regie führen die französischen Theatermacher und Zwillingsbrüder Clement und Guillaume Papachristou. Es spielen Karina Plachetka, Viktor Tremmel, Pierre Zinke und Lisa Zocher. Alle Vorstellungen werden mit Audiodeskription und Gebärdensprache angeboten sowie mit Übertiteln in einfacher Sprache.