Die Leipziger Buchmesse widmet in diesem Jahr den europäischen Regionen entlang der Donau ein eigenes Programm. Unter der Überschrift „Donau - Unter Strom und zwischen Welten“ sind vom 19. bis 22. März dazu rund 24 Buchpräsentationen, Gespräche, Podiumsdiskussionen und weitere Formate geplant, wie die Buchmesse am Donnerstag in Leipzig mitteilte. Die Angebote zur vielstimmigen Literatur des Donauraums werde es an allen vier Messetagen geben.
Die Themen heißen unter anderem „Zwischen Brücke und Grenze“, „Identität im Wandel“, „Wasserlinien - Lebens(t)räume“ und „Strom der Geschichte“. Vorgestellt würden Menschen und Geschichten, literarisch, historisch, gesellschaftlich und politisch, heißt es.
Zweitgrößter Fluss Europas
Kurator des Programms ist der frühere ARD-Südosteuropa-Korrespondent Stephan Ozsváth. Kooperationspartner sind unter anderem das Auswärtige Amt, die Bundeszentrale für politische Bildung, das Goethe-Institut und die Stadt Leipzig. Das sogenannte Fokusthema ist ein neues Angebot der Buchmesse und soll als feste Programmlinie mit wechselnden Schwerpunkten etabliert werden.
Mit mehr als 2.800 Kilometern Länge ist die im Schwarzwald entspringende Donau nach der Wolga der zweitgrößte Fluss Europas. Sie fließt durch zehn europäische Länder. Dazu gehören Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine. Der Fluss mündet im Schwarzen Meer.