Zahlreiche Kirchengemeinden beteiligen sich in diesem Jahr wieder an der Berliner Hitzehilfe und laden bei hohen Temperaturen zum Aufenthalt in kühlen Kirchen ein. Nach Angaben von Janes von Moers, Co-Leiter des landeskirchlichen Umweltbüros und Klimaschutzmanager für den Bereich Immobilien, gibt es in fünf der sieben Berliner Kirchenkreise entsprechende Angebote. Insgesamt beteiligten sich bislang 13 evangelische Sakralbauten an der Aktion „Kühle Kirchen“, sagte von Moers dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Das sind die Lindenkirche in Wilmersdorf sowie die Parochialkirche, die Marienkirche, die Friedrichswerdersche Kirche, die Passionskirche und die Taborkirche im Kirchenkreis Mitte. In Reinickendorf bietet die Johanneskirche Schutz an heißen Tagen, in Spandau sind es die St. Nikolaikirche, die Dorfkirche Kladow und die Wichernkirche. Abkühlen können sich die Menschen zudem in der Dreifaltigkeitskirche Lankwitz, der Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg und der Johanneskirche Schlachtensee.
Banner für „Kühle Kirchen“
„Manche der Kirchen haben feste Tage, an denen sie geöffnet sind, andere öffnen nur an Hitzetagen“, sagte von Moers. Das hänge unter anderem davon ab, wie viele Ehrenamtliche jeweils für Aufsicht und Betreuung zur Verfügung stehen. Zum Teil werde auch Wasser bereitgestellt, es gebe eine Kinderspielecke oder freies Internet zum mobilen Arbeiten. Um auf das Angebot im Kiez aufmerksam zu machen, hat das Umweltbüro der Landeskirche große Banner anfertigen lassen, die an den Kirchen aufgehängt werden können. In den nächsten Tagen werden in Berlin Temperaturen bis zu 36 Grad erwartet.