Landeskirche stellt Zukunftsprojekte für Lausitz vor
Potsdam (epd).

Zur Förderung der Transformation der Lausitz hat die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Dienstag in Cottbus zwei Projekte vorgestellt. An der Veranstaltung „Räume öffnen, Zukunft gestalten“ in der Oberkirche St. Nikolai beteiligten sich rund 100 Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, wie die Görlitzer Generalsuperintendentin Theresa Rinecker im Anschluss mitteilte.

Bei dem durch das Bundesprogramm „Stark“ geförderten Vorhaben „Kirchliche Räume entwickeln“ geht es den Angaben zufolge darum, wie ungenutzte Kirchengebäude und Gemeindehäuser als Orte der Begegnung und Kultur weiterentwickelt werden könnten. Das zweite Projekt, „Lausitzkirchentag 2028“, solle ein buntes Festival des Glaubens, der Kultur und des Dialogs werden, hieß es. Beide Projekte werden durch das kirchliche Zentrum für Dialog und Wandel in Cottbus begleitet. Dafür stehe eine Fördersumme von insgesamt 2,6 Millionen Euro für fünf Jahre zur Verfügung, hieß es.

Kirche soll zu lebendiger und solidarischer Lausitz beitragen

Der evangelische Landesbischof Christian Stäblein erklärte: „Kirche ist dort stark, wo sie Menschen zusammenbringt, zuhört und Räume für Begegnung eröffnet.“ Die Projekte sollten zeigen, wie Kirche zum Gelingen einer lebendigen und solidarischen Lausitz beitragen könne.

Die Chefin der Potsdamer Staatskanzlei, Kathrin Schneider (SPD), betonte, die Projekte der Kirche könnten den Menschen vor Ort Halt geben. „Der Abschied von der Kohle bedeutet auch den Abschied eines Stücks Identität der Region.“ Für eine zukunftsstarke Lausitz brauche es neue Ankerpunkte.