Kretschmer absolviert Privataudienz bei Papst Leo XIV.
Dresden, Rom (epd).

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) besucht in dieser Woche Rom und nimmt auch eine Privataudienz bei Papst Leo XIV. wahr. Schwerpunkte der Reise von Dienstag bis Donnerstag seien das 30-jährige Bestehen des Staatskirchenvertrages zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Heiligen Stuhl sowie die Stärkung der Partnerschaft zur Region Latium, teilte die sächsische Staatskanzlei am Montag in Dresden mit.

Während seines Aufenthaltes übergibt Kretschmer einen Herrnhuter Stern an den Vatikan. Dieser soll im Dezember auf dem Petersplatz die Adventskrippe schmücken.

Gemeinsam mit dem Künstler Michael Triegel werde Kretschmer außerdem das Cranach-Triegel-Altarretabel des Naumburger Doms besichtigen. Das von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553) geschaffene und 2022 von Triegel ergänzte Kunstwerk wird derzeit in der Kirche auf dem Campo Santo Teutonico direkt neben dem Petersdom präsentiert. Es wurde für zwei Jahre nach Rom ausgeliehen.

Besuch der Päpstlichen Universität

Auf dem Programm steht zudem der Besuch der Päpstlichen Universität Gregoriana. Begleitet wird Kretschmer von Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch, Infrastrukturministerin Regina Kraushaar und Justizministerin Constanze Geiert (alle CDU) sowie Vertreterinnen und Vertretern des Bistums Dresden-Meißen.

Mit dem Staatskirchenvertrag gewährleistet Sachsen die Freiheit des Bekenntnisses und der öffentlichen Ausübung des katholischen Glaubens. Das Dokument regelt auch Fragen des Bildungswesens. Kretschmer reiste bereits 2022 in den Vatikan und wurde damals von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen.