Die landesweite Initiative „Weltoffenes Thüringen“ hat sich organisatorisch neu aufgestellt. Künftig soll der neu gegründete Verein „Weltoffenes Thüringen e.V.“ die Arbeit des Netzwerks dauerhaft absichern und dessen Aktivitäten organisatorisch tragen, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Die Vereinsgründung sei bereits am Dienstag im Festsaal des Erfurter Rathauses erfolgt.
Zum Vorsitzenden wählten die Gründungsmitglieder den Angaben zufolge den Gründer des soziokulturellen Zentrums Flechtwerk Almerswind und Thüringer Engagement-Botschafter 2026, André Kranich. Zur stellvertretenden Vorsitzende wurde Stefanie Waterstradt aus Jena bestimmt.
Die Initiative „Weltoffenes Thüringen“ ist seit 2024 aktiv
Nach Angaben des neuen Vorsitzenden soll der Verein verlässliche Strukturen für die Arbeit der Initiative schaffen. Das ehrenamtliche Engagement bleibe zwar das Herzstück des Netzwerks, reiche für die dauerhafte Organisation der inzwischen stark gewachsenen Aktivitäten aber nicht mehr aus. Der Verein solle deshalb die organisatorischen Voraussetzungen für eine langfristige Handlungsfähigkeit schaffen.
Die Initiative „Weltoffenes Thüringen“ war Anfang 2024 gegründet worden. Eigenen Angaben zufolge wird das Netzwerk inzwischen von rund 8.900 Einzelpersonen sowie Institutionen, Unternehmen, Verbänden und Vereinen unterstützt. Der neue Verein will diese Akteure stärker miteinander vernetzen, lokale Initiativen fördern sowie Bildungs- und Dialogangebote unterstützen. Ziel sei es, dem zivilgesellschaftlichen Engagement für Demokratie in Thüringen eine dauerhafte organisatorische Grundlage zu geben.