Thüringen startet Kampagne für solidarisches Zusammenleben
Erfurt (epd).

Das Thüringer Sozialministerium hat eine Öffentlichkeitskampagne zum Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ) gestartet. Unter dem Motto „Gemeinschaft ist Programm“ soll sichtbar werden, welche Angebote und Projekte das Programm in den Thüringer Regionen ermöglicht, teilte eine Behördensprecherin am Dienstag in Erfurt mit.

Im Mittelpunkt stehen nach Angaben des Ministeriums die Menschen und Initiativen vor Ort. In den 17 Landkreisen und fünf kreisfreien Städten werden demnach mehr als 600 Projekte und Maßnahmen unterstützt. Dazu gehören unter anderem Familienzentren, Begegnungsstätten, Eltern-Kind-Zentren, Seniorenbüros sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote. Auch Dorfkümmerer und Familienlotsen gehören dazu.

Möglichkeiten für Begegnung und Teilhabe

Familien- und Sozialministerin Katharina Schenk (SPD) erklärte, das Landesprogramm schaffe Möglichkeiten für Begegnung, Unterstützung und Teilhabe. Zugleich gebe es den Kommunen Raum, passende Angebote für ihre Region zu gestalten.

Mit der Kampagne sollen vor allem kommunale Entscheidungsträger und Verantwortliche in den Verwaltungen erreicht werden. Zugleich sollen die Akteure vor Ort bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden. Die Kampagnenmotive greifen konkrete Alltagssituationen und regionale Projekte auf.

Das Landesprogramm verfolgt seit 2019 den Ansatz, Landkreise und kreisfreie Städte auf Grundlage ihrer Sozialplanung entscheiden zu lassen, welche Angebote benötigt und unterstützt werden. Für die beteiligten Landkreise und kreisfreien Städte stehen unter anderem Plakate, Flyer und Social-Media-Vorlagen zur Verfügung.