Die Trinkwasserversorgung für rund zwei Millionen Menschen in Niedersachsen und Bremen bleibt nach Angaben der Harzwasserwerke auch bei den hohen Temperaturen zuverlässig gesichert. „Die aktuellen Füllstände zeigen, dass unsere Talsperren ihre Aufgaben sicher erfüllen“, sagte am Mittwoch der Technische Geschäftsführer des Unternehmens, Hendrik Rösch. Die Füllstände der Trinkwasser-Talsperren lägen derzeit bei 69 Prozent und damit unter dem langjährigen Mittelwert von 79 Prozent. Diese Entwicklung gehöre aber zur üblichen Bandbreite im Jahresverlauf und werde bei der Bewirtschaftung der Talsperren bewusst berücksichtigt.
Für die Versorgungssicherheit ist den Harzwasserwerken zufolge nicht allein der Füllstand einer einzelnen Talsperre entscheidend, sondern das Zusammenspiel zwischen Talsperren und Grundwasserwerken sowie eine vorausschauende Bewirtschaftung der Anlagen. Dieses langfristige Management sorge dafür, dass die Trinkwasserversorgung auch in längeren Trockenphasen zuverlässig gewährleistet bleibe. In längeren Trockenzeiten biete zudem das Nordharz-Verbundsystem zusätzliche Versorgungssicherheit. Die Oker- und Innerstetalsperre seien über Leitungen mit der Granetalsperre verbunden und könnten so die Trinkwasserproduktion unterstützen.
Trinkwasser stammt aus sechs Talsperren im Westharz
Die Harzwasserwerke beliefern weite Teile von Niedersachsen und Bremen mit Trinkwasser. Das Wasser stammt hauptsächlich aus Quellen im Harz. Die sechs Talsperren im Westharz sind die Okertalsperre, Sösetalsperre, Innerstetalsperre, Odertalsperre, Granetalsperre und die Eckertalsperre.
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