Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am 13. September werden in Niedersachsen und Bremen Hunderte historische Gebäude, Kirchen und Bodendenkmale ihre sonst häufig verschlossenen Türen öffnen. Bundesweit sind bereits mehr als 5.500 teilnehmende Standorte gemeldet, wie die Deutsche Stiftung Denkmalpflege mitteilte. Häufig kombinierten die öffentlichen oder privaten Gastgeber die Präsentation der Denkmäler mit kostenlosen Veranstaltungen.
Sowohl die Zahl der geöffneten Gebäude als auch die Begleitangebote sind nach Angaben der Stiftung in den vergangenen Jahren stetig angewachsen. In Niedersachsen beteiligen sich unter anderem die Seefelder Mühle, die Giordano Bruno Gesamtschule in Helmstedt und die als Hochzeitskirche sehr beliebte Klosterkirche Riddagshausen in Braunschweig. Auch die Linden-Apotheke in Ritterhude, die barocke Hofanlage „Scheepers’ Haus“ in Königslutter oder das ehemalige Baumwollmagazin in Nordhorn können besucht werden.
Vom Schulschiff bis zum Auswandererbahnhof
In Bremen locken neben weiteren das Schulschiff Deutschland, die Orangerie in Hasses Park mitsamt dem Landhaus Hasse oder der 1913 für den Norddeutschen Lloyd errichtete Auswandererbahnhof Besucher an. Eine komplette Liste als interaktive Karte ist unter www.tag-des-offenen-denkmals.de im Menüpunkt „Programm“ einsehbar und kann regional gefiltert werden. Das Jahresmotto des Tages „Netzwerke“ stelle Orte in den Fokus, an denen Menschen Verbindungen schaffen, Versorgung organisieren und Infrastruktur leben, hieß es.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für die Denkmalpflege in Deutschland. Seit 1993 koordiniert sie jeweils zum zweiten Sonntag im September den bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Der Aktionstag verzeichnet regelmäßig viele Millionen Besucherinnen und Besucher.
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