Der epd-Landesdienst Mitte-West deckt die drei Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland journalistisch ab. Sitz der Geschäftsführung ist Speyer, dort sowie in Frankfurt am Main, Kassel und Mainz gibt es Redaktionen. Hinzu kommen Korrespondenten in Wiesbaden und Gießen. Der Dienst wird von einem gemeinsamen Nachrichtendesk aus gesteuert.
epd Mitte-West ist der jüngste epd-Landesdienst. Er entstand 2011 durch die Zusammenlegung der Landesdienste Hessen und Rheinland-Pfalz/Saarland. Zu seinem Themenspektrum gehört das Leben im multikulturellen, säkularen Ballungszentrum Rhein-Main ebenso wie der kirchlich hochverbundene ländliche Raum.
Im Herzen des Landesdienstes liegt die Geburtsstadt Goethes, das Banken- und Dienstleistungszentrum Frankfurt am Main mit einem der größten Flughäfen Europas. Kultur – von der Documenta-Stadt Kassel bis zum Jugendstilzentrum Darmstadt – ist ein besonderer Schwerpunkt dieses epd-Landesdiensts. Mit der Hessischen Bergstraße, der Pfalz, Rheinhessen und dem Rheingau gehören auch gleich vier bedeutende Weinbaugebiete zu seinem Bereich.

Die Redaktion in Frankfurt steuert im Wechsel mit den Kollegen in Speyer den Landesdienst. Am Desk wechseln sich Dr. Dieter Schneberger und Jens Bayer-Gimm ab. Kultur und Sozialpolitik sind die Schwerpunkte, doch neben der Buchmesse wird auch die Internationale Automobil-Ausstellung in den Blick genommen. Der Flughafen ist als Verkehrsdrehscheibe, Wirtschaftsmotor und Lärmquelle ein Dauerthema.

Klaus Koch und Dr.Alexander Lang (Foto) koordinieren in der alten pfälzischen Reichsstadt die Arbeit des Landesdiensts in geschichtsträchtiger Umgebung. Das Hambacher Schloss bei Neustadt ist die Geburtsstätte der deutschen Demokratie, der Speyerer Dom die größte erhaltene romanische Kirche und Unesco-Weltkulturerbe. Die Chemiestadt Ludwigshafen gehört ebenso zum Revier wie das französische Grenzland.

In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt beobachtet Karsten Packeiser das Treiben der Politik. Treibt diese nichts, geht er mit Beharrlichkeit und Spürsinn auch entlegenen Geschichten auf den Grund. Von Worms über Oppenheim bis ins Mittelrheintal führen ihn seine Recherchen, wenn es sein muss auch per Schiff oder zu Fuß. Fernsehen, Fußball und Fastnacht, aber auch das katholische Bistum sorgen für vielfältige Themen.

Am Schnittpunkt dreier Landeskirchen (Hessen-Nassau, Kurhessen-Waldeck und Rheinische Kirche) beobachtet Stefanie Walter das Geschehen. Historische und wissenschaftliche Themen stehen im Vordergrund – schließlich sind mit der Gießener Hochschule und der Philipps-Universität-Marburg, der ersten protestantischen Lehranstalt Deutschlands, gleich zwei renommierte Forschungsstätten in unmittelbarer Nähe.

Johannes Bentrup bereitet in der traditionsreichen Kurstadt – nach Aachen das ergiebigste Heilbad in Deutschland – die hessische Landespolitik agenturgerecht auf. Schule und Bildung sind dort seit vier Jahrzehnten heftig umstritten und ein zuverlässiger Nachrichtenlieferant. Ein Unikum sind die drei Wiesbadener Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim – eine Folge des Zweiten Weltkriegs

Hessens drittgrößte Stadt ist mit ihrer Umgebung ein Zentrum des Maschinenbaus (Autos, Motoren, Panzer, Lokomotiven, Waggons) und war jahrhundertelang Residenzstadt der hessischen Landgrafen. Alle vier bis fünf jahre findet dort mit der „documenta“ die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst statt. Christian Prüfer informiert über kirchliche und kulturelle Themen, Sozialpolitik und Umwelt.



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