Artikel zum Thema: Schweiz
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Fachdienst medien"Es ist wichtig, offen und zugänglich zu sein"

Am 4. März haben sich fast drei Viertel der Schweizer in einer Volksabstimmung gegen die sogenannte No-Billag-Initiative ausgesprochen (epd 10/18). Die Initiative war von wirtschaftsliberalen Schweizer Politikern ins Leben gerufen worden, die die Inkassostelle Billag - die Empfangsgebühren für die in der SRG SSR zusammengefassten öffentlich-rechtlichen Schweizer Medien eintreibt - abschaffen wollten.

Fachdienst medienGeerdetes Luftschloss. Die "Republik" als journalistisches Vorbild

Gewaltig große Worte gab es vor dem Start von "Republik": Eine Zukunft für den Journalismus abseits der großen Verlage schaffen. Dem Journalismus seine Rolle in der Demokratie sichern. Journalismus ohne Bullshit machen. Rebellisch sein und Geschichten schreiben, die sich "im Wind, Schmutz, Nebel der Gegenwart bewegen". Drei Millionen Euro sammelte das leserfinanzierte Schweizer Onlinemagazin per Crowdfunding ein. Ein Hype war geboren.

Fachdienst medienSchweiz: Bundesrat für Ablehnung der "No Billag"-Initiative

Der Schweizer Bundesrat empfiehlt die Ablehnung der Initiative "No Billag", die die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren fordert. Die Initiative, zu der am 4. März 2018 eine Volksabstimmung stattfindet, nehme in Kauf, dass nur noch produziert werde, was sich rentiere, erklärte die Regierung der Schweiz am 11. Dezember. Dies schade der Medienvielfalt und erhöhe den Einfluss privater Geldgeber. "Für ein kleinräumiges, mehrsprachiges Land wie die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie ist ein vielfältiges Medienangebot wichtig", sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard.

Fachdienst medienSchweiz: Evangelische Kirchen für Erhalt der Rundfunkgebühren

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund spricht sich gegen die Abschaffung der TV- und Radiogebühren aus. Die Schweizer sollten bei der Volksabstimmung über die Abschaffung am 4. März mit Nein votieren, empfahl der Kirchenbund am 10. Januar in Bern. Eine demokratische Schweiz brauche öffentlich finanzierte Medien mit einer ausgewogenen Berichterstattung.

Fachdienst medienSchweiz: Online-Magazin "Republik" bricht Crowdfunding-Rekord

Die Macher des Schweizer Online-Magazins "Republik" haben nach eigenen Angaben den Crowdfunding-Weltrekord für Medien-Startups gebrochen. Wenige Tage nach dem Start des Finanzierungsaufrufs im Internet habe die Initiative für den Aufbau eines leserfinanzierten und werbefreien Magazins so viel Geld eingesammelt wie kein anderes journalistisches Crowdfunding zuvor, schrieb der Journalist Constantin Seibt am 28. April auf seiner Facebook-Seite. Seibt ist beim Aufbau des Magazins zuständig für Konzeption und Redaktion.

Fachdienst medienSchweiz: SRG SSR baut 250 Vollzeitstellen ab

Die Schweizer Rundfunkgesellschaft SRG SSR hat ihre Sparpläne konkretisiert. In den kommenden vier Jahren würden 100 Millionen Franken (86 Millionen Euro) eingespart und 20 Millionen davon reinvestiert, teilte die SRG am 28. Juni in Bern mit. Damit reagiere man auf die vom Bundesrat beschlossene Deckelung der Gebühreneinnahmen und auf die rückläufigen Werbeeinahmen. Um das Sparziel zu erreichen, werde auch ein Stellenabbau unvermeidbar sein. Unternehmensweit müsse in dem Vierjahres-Zeitraum mit einem Abbau von rund 250 der aktuell 5.700 Vollzeitstellen gerechnet werden.

Fachdienst medienSRG Deutschschweiz: Ombudsstelle erhielt 334 Beanstandungen

Im Jahr 2016 sind bei der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz 334 Beanstandungen eingegangen. Diese betrafen 135 Sendungen. Bei fast 80 Prozent der betroffenen Sendungen seien die Beanstandungen nicht unterstützt worden, teilte der Ombudsmann der SRG Deutschschweiz, Roger Blum, in seinem Jahresbericht 2016 mit. Die Quote von rund 20 Prozent gerügter Sendungen entspreche ungefähr dem Anteil vergangener Jahre.