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Vertreter der Weltreligionen beten für Frieden

Bei einem gemeinsamen Friedensgebet haben Vertreter aller Weltreligionen am Sonntag in Hamburg die Dringlichkeit friedlicher Gemeinschaft beschworen. Niemand, der Terror und Hass verbreite, könne sich dabei auf die Religionen berufen, sagte die evangelische Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs. In allen Religionen gehe es um Friedfertigkeit, Demut und Achtsamkeit. Dabei gelte es, Unterschiede mit Freundschaft aufzuwiegen, fügte sie hinzu.

Kurze Statements, Beiträge und Gebete kamen auch von den Aleviten, Bahai, Buddhisten, Hindus, Juden und Muslimen. Wolfram Weiße, Ex-Direktor der Akademie der Weltreligionen in Hamburg, nannte es den zentralen Auftrag aller Religionen, für den inneren Frieden und den der Gemeinschaft einzutreten. Beides sei "untrennbar miteinander verbunden", sagte er.

Veranstaltungsort war eine Bühne auf dem Stadtteilfestival "altonale", die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Beteiligt waren rund 350 Besucher, die mit der Bischöfin auch in den Kanon "Dona nobis pacem" (lat. Gib uns Frieden) einstimmten.