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Stiftung KiBa hat im vergangenen Jahr 122 Kirchen unterstützt

Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) hat im vergangenen Jahr die Instandhaltung von 122 Kirchen unterstützt. Aus dem am Donnerstag in Hannover veröffentlichten Jahresbericht geht hervor, dass die Stiftung 2017 mehr als 1,5 Millionen Euro für Projekte im gesamten Bundesgebiet vergeben hat.

"Der einmalige Schatz unserer Kirchen braucht unsere Hilfe", schrieb der Vorstandsvorsitzende der KiBa, Eckhart von Vietinghoff, im Vorwort des Berichts. Die Menschen, die sich für ihre Kirche mit großen Opfern einsetzten, sollten durch die Unterstützung der Stiftung ermutigt werden.

Auch wenn die Erträge aus Spenden und Zustiftungen 2017 gut 14 Prozent unter dem Vorjahresergebnis lägen, seien sie mit rund 1,58 Millionen Euro höher gewesen als geplant. Wie die Stiftung mitteilte, sind die Zustiftungen und die Spenden mit Zweckbindung gesunken. Die Kollektengelder sowie die Spenden hätten sich hingegen erhöht.

Vietinghoff zieht im Vorwort des Berichts insgesamt eine positive Bilanz: "Das Jahr 2017 hat der Stiftung ebenso wie in allen Vorjahren eine solide und stetig aufsteigende Entwicklung gebracht." So sei beispielweise die Mitgliederzahl des Fördervereins bis Mitte des Jahres 2018 von 3.430 auf 3.533 Personen gestiegen.

Die Stiftung KiBa ist eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der evangelischen Landeskirchen. Seit 1999 hat sie Förderzusagen für Sanierungen in Höhe von 31 Millionen Euro gegeben.