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Neuer "Taufbegleiter" für Eltern und Paten

Eine neue App zur Taufe soll Eltern und Paten bei der Gestaltung des wichtigen Familienfestes helfen: "Was passiert eigentlich bei der Taufe eines Kindes? Wer darf Pate oder Patin werden? Warum taufen Christen überhaupt? Wie findet man einen passenden Taufspruch?". Auf diese und andere Fragen antworte der evangelische "Taufbegleiter" neben der App auch in Form einer Webseite und eines Buches, teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Mittwoch in Frankfurt mit. Die App für Android und iOS sei kostenlos.

Wer die App herunterlädt, werde zu Beginn gefragt, ob er sie als Elternteil oder als Pate nutzt und wann der Tauftermin sein soll, fügte Torsten Spille vom Gemeinschaftswerk hinzu: "Der Taufbegleiter meldet sich dann regelmäßig bis zum Tauftag und sogar darüber hinaus mit den jeweils zu diesem Zeitpunkt passenden Inhalten." So gebe ein professioneller Redenschreiber Tipps für die Tischrede bei der Tauffeier und eine Literaturpädagogin empfehle Kinderbibeln und Bilderbücher. Die App sei offline und ohne Registrierung nutzbar.

Die Webseite "www.taufbegleiter.evangelisch.de" stelle die Beiträge online zur Verfügung, hieß es. Hier seien sie nach Themenbereichen sortiert, um auch ein gezieltes Suchen nach bestimmten Informationen und Inhalten zu ermöglichen. Online und in der App gebe es außer einer Reihe von Texten auch Audios, Videos und Bildergalerien.

Das Buch "Drei Hände voll Wasser und Gottes Segen" (edition chrismon) begleite vor allem Eltern, die ihr Kind taufen lassen möchten. Neben den Informationen und Anregungen rund um die Taufe bietet es auch Geschichten und Gedanken sowie Liedvorschläge mit Noten und praktische Kopiervorlagen. Zusammengestellt wurden die Informationen, Tipps und Hintergründe zur Taufe von der Redaktion von evangelisch.de, die auch hinter dem Portal "www.taufspruch.de" steht.

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) ist die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ihrer Landeskirchen und Werke sowie der evangelischen Freikirchen. Zum GEP gehört unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd).