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Kirche von England will 100 neue Gemeinden gründen

Die Kirche von England möchte in einem ambitionierten Plan 100 neue Gemeinden gründen. Obwohl die Kirchenbesucherzahlen zurückgehen, habe sich die Kirche entschlossen, 27 Millionen Pfund (rund 30 Millionen Euro) in den Ausbau der Gemeinden zu stecken. Vor allem in Küstenregionen, Marktstädte und in außerhalb von Städten liegende Wohngebiete soll das Geld fließen, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Darunter sind Gemeinden im Süden des Landes, unter anderem an der Küste von Kent, Wohngebiete in Plymouth sowie Marktstädte in der Region Cambridgeshire. In Swindon soll ein ehemaliges Bahngebäude in eine Kirche umgebaut werden und vor allem Menschen unter 40 Jahren ansprechen, die bisland keine Verbindung zur Kirche haben. Zehn Diözesen sollen aus dem Topf für Neugründungen Geld erhalten.

"Die Kirche von England besteht, um die gute Nachricht von Jesus durch unsere Worten und Taten zu teilen", erklärte Justin Welby, das geistliche Oberhaupt der Kirche von England und Erzbischof von Canterbury. Die Gelder zeugten von der "Verpflichtung, Jesus zu den Orten zu folgen, die uns in der Gesellschaft am meisten benötigen".