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Heiner Wilmer wird am 1. September zum Hildesheimer Bischof geweiht

Der katholische Ordenspriester Heiner Wilmer wird am 1. September in sein Amt als neuer Hildesheimer Bischof eingeführt. In einem Gottesdienst im Hildesheimer Dom werde der Hamburger Erzbischof Stefan Heße Wilmer zum 71. Bischof von Hildesheim weihen, teilte das Bistum am Montag mit. Außerdem werden der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode und der frühere Hildesheimer Bischof Norbert Trelle bei der Bischofsweihe mitwirken. Der Apostolische Nuntius Erzbischof Nikola Eterović werde als Botschafter des Papstes in Deutschland die päpstliche Ernennungsurkunde überreichen.

Mit der Einführung von Bischof Wilmer endet die Zeit der Sedisvakanz im Bistum Hildesheim, die mit der Annahme des altersbedingten Rücktritts von Bischof Trelle vor rund acht Monaten begonnen hatte. In der Regel ist ein Bischofssitz vor einer Neubesetzung mindestens ein Jahr vakant. Papst Franziskus hatte Heiner Wilmer Anfang April zum neuen Bischof von Hildesheim ernannt. Zum Bistum Hildesheim zählen rund 611.000 Katholiken im östlichen Niedersachsen und Teilen des Landes Bremen.

Der 1961 in Schapen im Emsland geborene Wilmer ist Ordensgeneral der auch als "Dehonianer" bekannten Herz-Jesu-Priester. Seit seiner Wahl zum Leiter des Ordens 2015 lebt er in Rom. Zuvor arbeitete er unter anderem als Lehrer und Schulleiter im Emsland, in Vechta und in New York. Der promovierte Theologe trat bereits nach seinem Abitur 1980 in den Orden der Herz-Jesu-Priester ein und legte 1985 noch während seines Studiums das Ordensgelübde ab. Wilmer ist auch Autor mehrerer Bücher.