epd medien und Grimme-Institut starten Podcast
s:42:"Podcast von epd medien und Grimme-Institut";
Marl, Frankfurt a.M. (epd).

Der Fachdienst epd medien und das Grimme-Institut haben einen gemeinsamen Podcast gestartet. Seit dem 10. Januar ist die erste Folge von „Läuft“ verfügbar. Die Programmschau nimmt in Seh- und Hörtipps aktuelle Fernseh-, Radio- und Streaming-Produktionen, Podcasts und besondere Webangebote in den Blick, wie das Grimme-Institut und das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Marl und Frankfurt am Main mitteilten. Daneben seien Preisentscheidungen und weiterführende medienpolitische Debatten Thema bei „Läuft“.

Regelmäßig, zweimal pro Monat, mit einer Länge von 20 bis 25 Minuten pro Folge, richtet sich „Läuft“ an Menschen, die sich für Medien und ihre Inhalte interessierten und zugleich einen vertiefenden Blick in die Branche schätzten. Host ist der Journalist und Podcaster Alexander Matzkeit, der für epd medien schreibt. Gelegentlich werden auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grimme-Instituts moderieren und produzieren. Verbreitet wird der Podcast über große Audio-Streamingdienste wie Spotify und Deezer, aber auch über die Grimme-Website und bei epd medien.

Für die erste „Läuft“-Folge hat epd-Kritiker Peter Luley die ARD-Miniserie „Bonn“ geschaut, die im Geheimdienstmilieu der Nachkriegszeit spielt und ab dem 11. Januar in der ARD zu sehen ist. Zudem spricht Grimme-Jurorin Jenni Zylka mit Matzkeit über Kriegsberichterstattung im Fernsehen.

„Sortieren und einordnen“

Diemut Roether, Verantwortliche Redakteurin von epd medien sagte, dass nach Angaben der Medienforschung sich jeder und jede von uns mehr als sieben Stunden am Tag mit Medieninhalten beschäftigt. „Mit unserem Podcast wollen wir diese Medieninhalte sortieren und einordnen. Wir freuen uns sehr, mit den 'Grimmes' hier etwas zu gestalten, das hilft, Medien besser zu verstehen.“

Grimme-Direktorin Frauke Gerlach ergänzte: „Einerseits beschreiten wir mit dem Podcast neue Wege, andererseits knüpft er an die publizistische Tradition des Hauses an und macht die Grimme-Stimmen buchstäblich hörbar.“ Es werde immer schwieriger, Debatten über medienkritische und -politische Themen anzustoßen - ein wichtiges Anliegen des Instituts. „Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit 'Läuft' hier ein neues Format präsentieren können, welches einen neuen Debattenraum öffnet - mit einem hochkarätigen Partner wie dem epd an unserer Seite!“

Der Direktor des GEP, Jörg Bollmann, sagte: „epd medien und das Grimme-Institut beteiligen sich seit vielen Jahren maßgeblich am Diskurs über Qualität in den Medien, der für eine Demokratie unverzichtbar ist.“ „Läuft“ leiste einen wichtigen Beitrag dazu und sei damit zugleich beispielhaft für die Leistungen der evangelischen Publizistik. Er sei überzeugt, dass der neue Podcast zu einem unverzichtbaren Begleiter für all jene werde, die sich für Programme und Medienpolitik interessierten.

Der 1949 gegründete Fachdienst epd medien gehört zum Evangelischen Pressedienst (epd), einer unabhängig arbeitenden Nachrichtenagentur, die von der evangelischen Kirche getragen wird. Träger der epd-Zentralredaktion ist das GEP in Frankfurt am Main.

Das 1973 gegründete Grimme-Institut mit Sitz in Marl befasst sich als Forschungs- und Dienstleistungseinrichtung mit Fragen der Medienkultur und - bildung im digitalen Zeitalter. Zu seinen Kernaufgaben gehören die Beobachtung, Analyse und Bewertung von Medienangeboten und -entwicklungen - vom klassischen Fernsehen über den Hörfunk bis hin zum Internet.