Um Videokunst geht es vom 29. bis zum 31. Mai beim Festival „Forge“ in der Völklinger Hütte. „Es entsteht ortsbezogene Videokunst, Film und Tonspur führen unter die Oberfläche der Völklinger Hütte, machen Geschichten und Strukturen erfahrbar und erschließen neue Perspektiven“, teilte die Hütte mit. Insgesamt seien neun für das „Forge Video Mapping Festival“ entstandene Programme rund um den Erzplatz unter freiem Himmel zu erleben.
Sieben Beiträge stammen den Angaben zufolge von Künstlerinnen und Künstlern aus der grenzüberschreitenden Region. Das Apollon Festival aus Saarbrücken biete zudem eine Intervention und der Kurator des Festivals Constellations in Metz, Jêrémie Bellot, ein Spezialprogramm. Letzterer habe bereits den Eiffelturm und die Kathedrale Notre-Dame in Paris bespielt, hieß es.
Europäischer Zusammenschluss von 25 Kulturinstitutionen
„Forge“ ist Teil des europäischen Interreg-Projekts „Grace“. In diesem haben sich 25 Kulturinstitutionen und -akteure aus dem Saarland, Lothringen, Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Belgien zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Formen kultureller Bildung zu entwickeln.