Präses Latzel: An Pfingsten vertreibt Gott die Sorgengeister
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Der rheinische Präses Thorsten Latzel
Düsseldorf (epd).

Der rheinische Präses Thorsten Latzel sieht im Pfingstfest Trost und Ermutigung angesichts von Krisenzeiten. Christinnen und Christen feierten Pfingsten, „dass Gott uns seinen Geist schenkt“, erklärte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland in einem veröffentlichten Schreiben an die mehr als 500 rheinischen Kirchengemeinden. „Und ich glaube, dass unsere Welt nichts dringender braucht als genau das: einen Geisteswechsel.“

„Wir erleben zurzeit vielfach einen wirklichen Ungeist“, heißt es in der Kanzelabkündigung weiter. Weltweit würden Unsummen für Rüstung ausgegeben für Kriege, die fast niemand wolle. „Wir sind oft wie fixiert von Krisen und Problemen und sehen kaum den Schatz, den Gott uns aneinander schenkt.“ Dem setze Gott selbst an Pfingsten seinen Geist entgegen, betonte Latzel. „Gott entfürchtet uns, vertreibt unsere Sorgengeister. Und schenkt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit.“

Pfingsten als „Geburtstag der Kirche“

Pfingsten ist nach Ostern und Weihnachten das dritte große Fest im Kirchenjahr. In Erinnerung an die in der Bibel geschilderte Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Menschen wird Pfingsten auch als „Geburtstag der Kirche“ verstanden.