SWR gewinnt Journalistenpreise der Diakonie

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Mehrfach prämiert wurden Beiträge des SWR
Stuttgart/Karlsruhe (epd)

Beiträge des SWR haben beim Journalistenpreis der Diakonie in Baden-Württemberg die meisten Auszeichnungen erhalten. In der Kategorie Fernsehen gewann die SWR-Reportage "Im Alter einsam? Muss nicht sein!" von Sebastian Georgi und Markus Henssler, teilten die Diakonischen Werke von Württemberg und Baden mit. Der Film porträtiert drei Menschen und ihren Umgang mit ihrem Alter und ihrer Einsamkeit. Nach Überzeugung der Jury haben die Autoren "ein gesellschaftlich hochrelevantes Thema" gut umgesetzt.

In der Kategorie Hörfunk erhielt Sabine Brütting den Preis für ihren SWR-Beitrag "Der Abschied vom perfekten Kind", der eine Familie mit einem schwerkranken Kind begleitet. Die Jury überzeugte die journalistische Leistung, die klare Struktur des Beitrags und die professionelle Distanz, mit der die Autorin die Geschichte erzähle, hieß es in der Mitteilung.

Auch beim Hörfunk-Kurzbeitrag gewann der SWR: Verena Neuhausen begleitete Eltern, deren Kinder bei einem Raserunfall getötet wurden, in dem anschließenden Mordprozess. Dabei habe sie nicht die Perspektive der Täter gewählt, sondern den Opfern eine Stimme gegeben.

In der Kategorie Print wurde der Text "Ausgeliefert" prämiert, den Hilke Lorenz in der "Stuttgarter Zeitung" veröffentlichte. Darin geht es um sehr junge Kinder, die in den 1950er bis 1970er Jahren in Kurheime verschickt worden waren und dort teilweise traumatisiert wurden. Bei den Internet-Beiträgen gewann die Dokumentation "Brüder leiden an seltenem Gendefekt" von Lisa-Marie Jeschina und Jasmin Larmache auf "Focus online". Sie stellt den Vater von zwei schwerbehinderten Söhnen in den Mittelpunkt.

Die Jury hatte aus rund 100 Einsendungen auszuwählen. Die Journalistenpreise der Diakonie Baden-Württemberg sind mit insgesamt 12.500 Euro dotiert. Sie sollen am 2. Dezember in Karlsruhe übergeben werden.