Kuhnt: Seehundabkommen ist Erfolgsgeschichte für Artenschutz

Kiel (epd).

Die Kieler Umweltstaatssekretärin Dorit Kuhnt hat das vor 30 Jahren in Kraft getretene Seehundabkommen als eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz im Wattenmeer bezeichnet. Schleswig-Holstein habe mit seinen umfassenden Schutzmaßnahmen dazu beigetragen, dass sich die Bestände deutlich erholt hätten und „dieses trilaterale Schutzabkommen ein Erfolg geworden ist“, sagte Kuhnt laut einer am 12. Oktober verbreiteten Mitteilung.

Im Oktober 1991 trat das von Dänemark, Deutschland und den Niederlanden unterzeichnete Abkommen über die Erhaltung der Seehunde im Wattenmeer in Kraft. Es wurde den Angaben kurz nach dem ersten Seehundsterben 1988 unter der UN-Konvention zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten geschlossen. Lebten 1999 nur noch etwa 15.200 Seehunde im Wattenmeer, wurde im Jahr 2020 mit 28.353 Seehunden ein neuer Höchststand seit Beginn des Monitorings gezählt.