Hamburgs Alsterschwäne kommen ins Winterquartier

Hamburg (epd).

Hamburgs Alsterschwäne wurden am 16. November unter besonderen Vorkehrungen in ihr Winterquartier gebracht. Grund sei - wie auch im vergangenen Jahr - eine Warnung vor Geflügelpest, teilte der Senat mit. Schwanenvater Olaf Nieß und sein Team brachten die Tiere mit Booten in ein mit Stroh ausgelegtes Zelt.

„Wenn eine Warnung vor der Vogelgrippe vorliegt, müssen wir dafür sorgen, dass die Tiere ausreichend geschützt sind, um sich nicht mit dem Virus zu infizieren“, sagte Nieß. Durch das Zelt werde der Kontakt zu anderen Tieren vermieden. „So bringen wir die Tiere sicher durch den Winter.“

Um alle Tiere einzusammeln, muss Nieß sie in den kommenden Tagen nach und nach im gesamten Alstergebiet aufsuchen. Sie seien weiter verteilt als früher - eine Folge der steigenden Zahl an Wassersportlern und mangelnden Rückzugsorten für die Tiere. Die Tradition der Schwäne auf der Hamburger Außenalster geht bis ins 17. Jahrhundert zurück.