Greenpeace protestiert im Pazifik gegen Metall-Abbau

Hamburg (epd)

Gegen den umweltzerstörenden Abbau von Metallen und seltenen Erden in der Tiefsee haben Greenpeace-Aktivisten in der Nacht zu Dienstag (6. April) im nordöstlichen Pazifik protestiert. Vom Aktionsschiff "Rainbow Warrior" aus demonstrierten sie auf zwei Schlauchbooten vor dem Industrieschiff "Maersk Launcher", wie die Umweltschutzorganisation am Dienstag in Hamburg mitteilte. Sie spannten ein Banner mit der Aufschrift "Meere schützen - Tiefseebergbau stoppen!". Von der "Maersk Launcher" aus plane die kanadische Firma DeepGreen Metals derzeit in der Clarion-Clipperton-Zone (Zentralpazifik), wie sie künftig am Meeresgrund Rohstoffe ausbeuten könne, so Greenpeace. Meeresforscher weltweit würden davor warnen, dass der geplante kommerzielle Tiefseebergbau einzigartige Ökosysteme langfristig schädigen und ganze Arten auslöschen könne.