1,5 Millionen Euro für Forschung über Wetter und Gesundheit
Hamburg (epd).

Ein Forschungsverbund unter der Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) will den Effekt von Wetterzuständen und Extremwetterereignissen auf die Gesundheit der Bevölkerung ermitteln. Dafür wird die „Nachwuchsgruppe Klima, Umwelt und Gesundheit: Auswirkungen von Wetter auf die menschliche Gesundheit (HeWeCon)“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert, wie das UKE am Montag mitteilte.

Die Forschenden würden Zusammenhänge zwischen Wetter und Gesundheit mithilfe von Machine-Learning-Methoden untersuchen, um gesundheitsgefährdende Wetterlagen und wettersensitive Gesundheitszustände auszumachen, hieß es. Hierfür würden anonymisierte Krankenkassendaten genutzt. Ziel sei ein Vorhersagetool, um bei Bedarf vorsorglich Risikogruppen gezielt ansprechen zu können. Zudem soll im Fall von Extremwetterereignissen die Planung in der Gesundheitsversorgung unterstützt werden, hieß es.