NS-Raubgut: Weitere Gelder für Provenienzforschung

Magdeburg, Stralsund (epd)

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste steckt in diesem Jahr weitere rund 1,97 Millionen Euro in die Forschung zur Herkunft von NS-Raubgut. Unterstützt würden damit in der zweiten Förderrunde 25 Projekte zur Provenienzforschung von Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie von drei Privatpersonen, teilte das Zentrum in Magdeburg mit. Insgesamt sind seit 2008 von Bund und Ländern 36,8 Millionen Euro in die Provenienzforschung im Bereich NS-Raubgut geflossen. Sie kamen insgesamt 372 Projekten zugute.

Zu den Einrichtungen, die jetzt gefördert werden sollen, zählen unter anderen die Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin, der Museumsverband Sachsen-Anhalt in Kooperation mit Museen der Hansestadt Stendal und Salzwedel, die Stiftung Deutsches Optisches Museum Jena, das Stralsund Museum, die Stadtbibliothek Hannover und das Gustav-Lübcke-Museum Hamm.