Freier Museumseintritt am Reformationstag

Hamburg (epd)

Am Reformationstag (31. Oktober) können Hamburger und Touristen wieder kostenlos die Museen besuchen. Rund 30 Museen wollen sich mit einem umfangreichen Programm an der Aktion #seeforfree beteiligen, wie die Kulturbehörde mitteilte. Geöffnet haben neben großen Häusern wie Kunsthalle, Bucerius Kunst Forum und Museum für Hamburgische Geschichte auch kleinere Häuser wie das Computer-Museum und die Gipsabguss-Sammlung der Uni, das Zusatzstoffmuseum oder das HSV-Museum. Bereits im vorigen Jahr waren bei Einführung des arbeitsfreien Reformationstages die Museen kostenfrei geöffnet. Mehr als 70.000 Besucher zählte der Museumsdienst.

Mit dem Tag der Reformation wollen Senat und Bürgerschaft Brücken zwischen den verschiedenen Weltanschauungen bauen. Mehrere Museen wollen das Thema aufgreifen. So werden im Museum für Kunst und Gewerbe die Gemeinsamkeiten von Judentum und Christentum diskutiert. Das Archäologische Museum Hamburg bietet im Rahmen der Ausstellung "hot stuff - Archäologie des Alltags" die Möglichkeit, mit Klassikern wie "Space Invaders" und "Gameboy" in die eigene Kindheit einzutauchen. Das Museum der Arbeit untersucht mit "Europe at Work" den Wandel in der Arbeitswelt. Programm unter www.seeforfree.de.