Ausstellung beschreibt Wege in ein klimaneutrales Deutschland
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Ausstellung beschreibt Wege in ein klimaneutrales Deutschland
Bremerhaven (epd).

Mögliche Wege in ein klimaneutrales Deutschland beschreibt eine Ausstellung, die am Dienstagabend im Klimahaus Bremerhaven eröffnet wurde. „Die Bewältigung des Klimawandels ist eine Menschheitsaufgabe“, erklärte zum Start Staatssekretär Mario Brandenburg (FDP) aus dem Bundesforschungsministerium. Die Ausstellung mache in dieser Hinsicht hochaktuelle Forschungsergebnisse greifbar. Sie ist bis zum 18. Juni unter dem Titel „Power2Change: Mission Energiewende“ im Klimahaus zu sehen.

Die Bremerhavener haben die Wanderausstellung eigenen Angaben zufolge maßgeblich entwickelt. Partner sei dabei das Industriemuseum Henrichshütte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gewesen. Kimahaus-Chef Arne Dunker sagte: „Wir zeigen, dass die Klimakrise eine der drängendsten und größten Herausforderungen unserer Zeit ist. Wir müssen die Energiewende gemeinsam umsetzen, nur so werden wir unsere Klimaziele noch erreichen können.“

Die Schau will Akzeptanz für die Energiewende herstellen und erläutert, wie Kohle, Erdöl und Erdgas durch erneuerbare Energie ersetzt werden können. Sie beschreibt in vier Themeninseln und über interaktive Medienstationen verschiedene Wege für die Energiewende in Industrie, Wirtschaft und Verkehr.

So geht es im Themenbereich „Vernetzen“ um die notwendige Infrastruktur für den Transport erneuerbarer Energien. Unter der Überschrift „Verteilen“ können sich die Besucher darüber informieren, wie Energie gespeichert werden kann und Industrieprozesse effizienter werden können. Dass Industrieabgase auch sinnvoll genutzt und als Rohstoffe weiterverwendet werden können, zeigt die Themeninsel „Verwerten“. Um klimaneutralen Transport für Waren und Personen geht es im Ausstellungsbereich „Verwandeln“.

Besucherinnen und Besucher können in jedem Bereich durch ein Chip-System über den gewünschten Weg in die Klimaneutralität abstimmen. Vor Bremerhaven war die Ausstellung im westfälischen Hattingen zu sehen. Bis Ende 2024 tourt sie laut Initiatoren zu weiteren fünf Stationen im Bundesgebiet. Sie wurde im Rahmen des Verbundprojektes „Wissenschaftskommunikation Energiewende“ von Partnern aus Forschung, Museen und Wissenschaftskommunikation gemeinsam umgesetzt.