Stiftung sucht "RaumWunder" für Kirchennutzung

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Stiftung sucht "RaumWunder" für Kirchennutzung
Hannover (epd).

Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (KiBa) sucht Wege, Kirchengebäude für nicht-kirchliche Veranstaltungen zu öffnen und zugleich für Gottesdienste zu erhalten. Wie die Stiftung am Montag mitteilte, wurde für entsprechende Ideen unter dem Motto „RaumWunder Kirche“ ein Preis ausgeschrieben. Dieser sei mit Förderbeträgen in Höhe von 25.000 Euro für den ersten Platz, 15.000 Euro für den zweiten Platz und 10.000 Euro für Platz drei dotiert. Ausgezeichnet werden sollen im kommenden Jahr sowohl Entwürfe wie schon umgesetzte Konzepte, die nicht älter als fünf Jahre sind.

„Kirchengebäude werden vielerorts zunehmend zu zentralen Treffpunkten und kulturellen Motoren der gesamten Bürgergemeinschaft“, erklärte KiBa-Geschäftsführerin Catharina Hasenclever: „Um als Orte der Begegnung mit Gott und des örtlichen Lebens offen und funktional sein zu können, müssen in vielen Gemeinden auch baulich neue Wege gegangen werden.“ Daher würden Gemeinden gesucht, die neue Formen sozialer Nachbarschaft von Kirche und Kommune erprobt haben oder erproben wollen.

Ab sofort könnten sich evangelische Kirchengemeinden aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben, die Bewerbungsfrist endet den Angaben zufolge am 28. Februar 2022. Wer den „Preis der Stiftung KiBa 2022“ erhält, werde im April kommenden Jahres entschieden. Die Auszeichnung soll am 10. September 2022 im Rahmen des Kirchbautages in Köln verliehen werden.

Die Stiftung KiBa ist eine Stiftung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der evangelischen Landeskirchen. Seit 1999 habe sie Zusagen für Sanierungsvorhaben in Höhe von 33,9 Millionen Euro geben können, hieß es weiter. Für dieses Jahr habe die KiBa Förderzusagen über rund 1,2 Millionen Euro vorgesehen.