Rund 92.000 Besucher bei Kleinkunst-Festival im Barockgarten

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Hannover (epd).

Rund 92.000 Besucher waren in diesem Sommer zu Gast beim 35. „Kleinen Fest im Großen Garten“ in Hannover. Die Initiatoren zogen am Montag eine zufriedene Abschlussbilanz des knapp vierwöchigen Kleinkunst-Festivals, das am Sonntag zu Ende ging. „Die Künstler haben es genossen, wieder vor Publikum zu spielen“, sagte Festivalleiter Harald Böhlmann. „Nach der zweijährigen Pause wurden wir mit sensationellen vier Wochen und begeisterten Gästen versöhnt.“

In den vergangenen beiden Jahren musste das Fest wegen Corona ausfallen. Diesmal boten rund 130 Kleinkünstler aus 19 Nationen auf 43 Bühnen und Plätzen wieder eine bunte Mischung aus Akrobatik und Comedy, Zauberei und Maskenspiel, Pantomime und Puppenspiel. Die Staatsministerin für Kultur, Claudia Roth (Grüne) stattete dem Fest einen unerwarteten Besuch ab.

Das „Kleine Fest“ hat in Hannover seit 1986 Kultcharakter. Die Künstler spielen zwischen Hecken und auf Wiesen, an Teichen und Fontänen. Besucher bringen Picknickkörbe mit und flanieren vom einer Bühne zur nächsten. Jeder Abend endet mit einem Feuerwerk. Der Große Garten mit seinen Wasserspielen ist illuminiert.

In den 37 Jahren seines Bestehens hat das Festival nach Angaben der Veranstalter bislang an insgesamt 426 Abenden rund 1,4 Millionen Besucherinnen und Besucher angelockt. Die Herrenhäuser Gärten zählen zu den bedeutendsten Barockgärten Europas.

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