Kunstverein widmet sich der "Black Community"

Hannover (epd)

Der Kunstverein Hannover setzt sich in einer neuen Ausstellung mit sozialen Konflikten aufgrund von Hautfarben auseinander. Unter dem Titel "Beyond the Black Atlantic" thematisieren Künstlerinnen und Künstler ab Freitag, wie die Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung von dunkelhäutigen Menschen in der westlich-eurozentrischen Gesellschaft an Brisanz gewonnen hat, heißt es in der Ankündigung.

In der Ausstellung setzen sich Sandra Mujinga (*1989, Goma, Demokratische Republik, Kongo), Paulo Nazareth (*1977, Governador Valadares, Brasilien), Tschabalala Self (*1990, New York City, USA) und Kemang Wa Lehulere (*1984, Kapstadt, Südafrika) mit diesem Gedankenkonstrukt auseinander.

Die eingeladenen Künstler und Künstlerinnen reflektierten in ihren Arbeiten die Beschäftigung mit Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft und sexueller Orientierung in ihren jeweiligen Heimatländern. Sie seien gleichzeitig durch ihre Herkunft unmittelbare Akteure und Zeugen des steten Wandels hinsichtlich der gesellschaftlichen Betrachtung der "Black Community". Die Schau ist bis zum 26. April zu sehen. (1109/11.02.20)