"Begegnungen": Erstes Bremer Festival für Neue Musik

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"Begegnungen": Erstes Bremer Festival für Neue Musik
Bremen (epd).

Konzerte, Performances, Licht- und Klanginszenierungen, Lectures und Workshops: Mit einem vielfältigen Programm will „Realtime 2021“, das erste internationale Festival für Neue Musik Bremen, an zwei Wochenenden im Oktober und im November sein Publikum begeistern. „Es gibt viele spannende Entwicklungen in der Neuen Musik, zahlreiche kreative Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland, die mit ihren jungen Ideen nach Bremen kommen werden“, sagte die künstlerische Leiterin Claudia Janet Birkholz.

Gastland ist Polen, das Festival-Motto lautet „Begegnungen“. Nach dem Festival-Auftakt am 22. und 23. Oktober soll es am 6. und 7. November weiter gehen. Höhepunkt ist schon am 23. Oktober eine festliche Gala im Metropol Theater. Hier soll der beste Film des Musikvideo-Wettbewerbs von „Realtime“ mit dem „Köster-Preis“ ausgezeichnet werden, der mit 30.000 Euro dotiert ist. Es habe Einsendungen aus der ganzen Welt gegeben, hieß es.

Musik gibt es an ausgewählten Spielorten, außerdem sind Pop-up-Konzerte und Walking-Acts in der Innenstadt geplant. Das Festival wolle einer großen Öffentlichkeit Zugang zur beflügelnden Klangkunst zeitgenössischer Musik ermöglichen, sagte Birkholz. Die Konzertpianistin ist seit 25 Jahren Dozentin für Klavier und Neue Musik an der Hochschule für Künste in Bremen.

Coronabedingt musste das Festival zwei Mal verschoben werden. Unter „Neuer Musik“ werden im Gegensatz zur klassischen Musik die vielen avantgardistischen Musikströmungen seit 1910 zusammengefasst. Das nächste „Realtime“-Festival ist 2023 geplant, dann mit dem Gastland Frankreich.