Religionsvertreter diskutieren im Museum

Lüneburg (epd)

Vertreterinnen und Vertreter dreier Weltreligionen diskutieren am 12. November im Museum Lüneburg über das Verhältnis des Menschen zur Schöpfung. Die Islam- und Erziehungswissenschaftlerin Hamida Sarah Behr, der Hamburger Hindu-Priester Vaidyanath Das (Erlend Pettersson) und die promovierte evangelische Theologin Barbara Hanusa lassen sich dabei von einem ausgewählten Kunstwerk aus dem Museum inspirieren, wie der evangelische Kirchenkreis Lüneburg mitteilte. Beginn des bereits dritten interreligiösen Trialogs ist um 19 Uhr.

Die Muslima, der Hindu-Priester und die evangelische Theologin sprechen den Angaben zufolge über die Bedeutung der Schöpfung in den drei Weltreligionen. Der Kirchenkreis lädt dazu gemeinsam mit dem Museum, der Leuphana-Universität und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lüneburg ein.

Der interreligiöse Dialog in der Auseinandersetzung mit Kunst wurde nach Angaben des Kirchenkreises von der Kunstvermittlerin an der Hamburger Kunsthalle, Marion Koch, entwickelt, die das Gespräch auch moderiert. Angesichts des mit vom Menschen verursachten Klimawandels sei die Auseinandersetzung mit der Schöpfung eine hochaktuelle Frage, erläuterte Hanusa. "Da sich alle auf dasselbe Kunstwerk beziehen, werden verschiedenste Zugänge deutlich." (7097/07.11.19)