Zwei neue Stipendiaten beim "Panel on Planetary Thinking"
Gießen (epd).

Das „Panel on Planetary Thinking“ der Gießener Universität hat zwei neue Stipendiaten: Ab April forschen und arbeiten der kalifornische Medienkünstler Connor Cook und der in Wien lebende Künstler Christian Kosmas Mayer in Gießen. Das Stipendienprogramm steht laut einer Mitteilung der Universität in diesem Jahr unter dem Motto „Planetary Time“.

Cook werde in einem Workshop im Mai den Informationsaustausch zwischen Algenkulturen hörbar und sichtbar machen. Mittels eines mit Raspberry Pi erweiterten Bioreaktors würden Algenkulturen kultiviert, überwacht und gesteuert. Kosmas Mayer widme sich einem Buchprojekt zum Thema „De-Extinktion“. Er nutze moderne Techniken wie Gentechnik und Klonen, um bereits ausgestorbene Arten wiederzubeleben.

Die ersten beiden Jahrgänge des Stipendienprogramms forschten 2022 über „Planetary Materials“ und 2023 über „Planetary Spaces“. Die Gäste konzipieren jeweils Workshop-Reihen und Ausstellungen, die wissenschaftliche Debatten über Fächergrenzen hinweg ankurbeln und die Öffentlichkeit einbeziehen sollen.

Initiator des „Panel on Planetary Thinking“ ist der Gießener Politikwissenschaftler Claus Leggewie. Das Panel will vor dem Hintergrund von Klimawandel, Artensterben und Umweltzerstörung „Denkräume schaffen“ und Zusammenhänge hinterfragen. Finanziert wird das Programm vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.

Pressemitteilung: http://u.epd.de/2ydg