Tausende demonstrieren für klimagerechte Zukunft

Frankfurt a.M. (epd).

Am 13. August sind in Frankfurt am Main Menschen aus ganz Deutschland zusammengekommen, um für eine klimagerechte Zukunft zu demonstrieren. Insgesamt seien rund 15.000 Personen dem Aufruf der „Fridays for Future“-Bewegung zu dem zentralen Klimastreik gefolgt, sagte ein Sprecher der Frankfurter Ortsgruppe dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dagegen sprach die Polizei von höchstens 5.000 Teilnehmenden. Die Demo sei weitgehend friedlich verlaufen.

Der Protesttag begann am Mittag mit einer Fahrraddemo von Offenbach zur Europäischen Zentralbank (EZB). Ab 14 Uhr führten sogenannte „Sternmärsche“ von EZB, Zoo, Bockenheimer Warte, Galluswarte sowie vom Haupt- und Südbahnhof zur Auftaktkundgebung an die Alte Oper, wo unter anderen Vertreter des Vereins „Urgewald“ und des „Ya-Basta-Netzwerks“ sprachen. Gegen 16.30 Uhr startete von dort aus die Hauptdemonstration durch das Bankenviertel.

Bei den Protesten lag der Fokus auf den Banken und den Finanzunternehmen. Die Kritik richtete sich dabei gegen milliardenschwere Investitionen in klimaschädliche Projekte und fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas. Die Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie „Unsere Zukunft steht nicht zum Verkauf!“ oder „Kämpfen für eine Zukunft für alle!“

„Der Finanzsektor finanziert die Klimakrise und verkauft unsere Zukunft“, sagte Paul Brandes von „Fridays for Future Frankfurt“ dem epd. In Anbetracht der bereits jetzt in Form von Waldbränden, Hitzewellen und Überflutungen spürbaren Folgen der Krise sei sofortiges Handeln gefordert.

Zu der Demonstration hatten sich Aktivistinnen und Aktivisten von „Fridays for Future“ aus mehr als 70 Städten angemeldet. Dabei waren auch Vertreter von Greenpeace, Seebrücke, Ende Gelände, der ver.di-Jugend und der Partei „Die Linke“.

https://streikmituns.de/

http://www.polizei.hessen.de/ppffm