Nabu empfiehlt zu Ostern Bio-Eier aus der Region

Wetzlar (epd)

Der Naturschutzbund Nabu empfiehlt den Verbrauchern, zu Ostern Bio-Eier aus der Region zu kaufen. Die Konsumenten sollten "eine bewusste Entscheidung gegen die Käfighaltung" treffen, teilte der Nabu am 16. April in Wetzlar mit. "Neben der nicht tiergerechten Haltung von Hühnern in Legebatterien spielen auch die problematischen Umweltauswirkungen von Eierfabriken eine große Rolle", sagte der Landesvorsitzende Gerhard Eppler.

Massentierhaltung belaste die Atmosphäre mit klimaschädlichen Methangasen und verschmutze das Grundwasser. Antibiotika im Hühnerfutter oder Salmonellen in Legebatterie-Eiern könnten die Gesundheit der Verbraucher gefährden.

Der Zahlencode auf den Eiern gibt laut Nabu Auskunft über ihre Herkunft. Nur Eier mit einer "0" als erster Ziffer stammen aus ökologischer Freilandhaltung. Eier mit der ersten Ziffer "1" stammen aus Freilandhaltung, mit einer "2" aus einem Bodenhaltungsbetrieb, jedoch meist mit geschlossenen Ställen. Eier mit einer "3" als erster Ziffer werden in Käfighaltung produziert. Die folgenden Buchstaben stehen für das Land, "DE" für Deutschland. Die ersten beiden Ziffern der folgenden Betriebsnummer kennzeichnen das Bundesland, also beispielsweise steht "06" für Hessen und "07" für Rheinland-Pfalz.

Internet: www.NABU-Hessen.de