Aktion "#wärmespenden" endet mit Rekordergebnis

Frankfurt a.M. (epd)

In einem Winter mit Rekordkälte haben rund 800 Menschen in Hessen ein Herz für Obdachlose bewiesen. Sie spendeten rund 140.000 Euro für die Aktion "#wärmespenden" der Diakonie und der Landesstiftung "Miteinander in Hessen", wie die beiden Organisationen am 31. März in Frankfurt am Main mitteilten. In der dritten Saison sei so viel Geld zusammengekommen wie nie zuvor. Es werde für Menschen eingesetzt, die auf der Straße leben und denen es am Nötigsten fehlt. Sie erhielten Isomatten, Schlafsäcke und andere Soforthilfen.

"Die enorme Resonanz auf #wärmespenden ist ein sehr positives Zeichen für den Zusammenhalt in unserem Land", sagte Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU), Chef der Hessischen Staatskanzlei und Vorsitzender des Stiftungsrates der Landesstiftung. Gerade in diesen schwierigen Zeiten sei es wichtig, Solidarität und Nächstenliebe zu zeigen. Obdachlose gehörten zu jenen, die von der Corona-Krise besonders hart getroffen seien.

"Über #wärmespenden erleben wir, dass Hessinnen und Hessen das Schicksal wohnungsloser Menschen nicht gleichgültig ist", sagte Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. "Dank ihrer Hilfe konnten wir an vielen Orten dazu beitragen, dass in Hessen trotz der enormen Kälte kein wohnungsloser Mensch erfroren ist." Schlafsäcke und weitere Nothilfen seien für viele eine echte Überlebenshilfe gewesen.

Nach Auskunft von Diakonie-Projektleiter Stefan Gillich sind in diesem Winter mehr als 1.200 Schlafsäcke beschafft und verteilt worden. Seit Beginn der Aktion im Herbst 2018 habe mehr als 2.000 Menschen in Not geholfen werden können.

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