1,7 Millionen Berufstätige in Hessen pendeln
Wiesbaden (epd).

Im Jahr 2021 hat es rund 1,7 Millionen Berufstätige mit Wohnort in Hessen gegeben, die zur Arbeit in eine andere hessische Gemeinde pendelten. Etwa 1,2 Millionen Berufstätige wohnten und arbeiteten in derselben Gemeinde, wie das Hessische Statistische Landesamt am 8. November in Wiesbaden mitteilte. Die meisten pendelnden Berufstätigen (445.000) fuhren demnach von ihrem Wohnort nach Frankfurt am Main, nach Wiesbaden pendelten 102.000 Berufstätige und nach Darmstadt 89.000 Berufstätige. Die Ergebnisse basieren auf Auswertungen des Wohn- und Arbeitsortes und stellen daher die potenzielle Mobilität der Pendelnden dar.

Die hessische Gemeinde mit der höchsten Einpendelquote im Jahr 2021 war den Angaben zufolge Eschborn: 92 Prozent aller in Eschborn beschäftigten Personen wohnten nicht in der Gemeinde, sondern pendelten zur Arbeit von ihrem Wohnort dort ein. An zweiter und dritter Stelle folgten Sulzbach mit 90 Prozent und Kronberg mit 89 Prozent Einpendelquote. Dagegen waren Cornberg (Kreis Hersfeld-Rotenburg) und Siegbach (Lahn-Dill-Kreis) die beiden Gemeinden, die 2021 die höchste Auspendelquote aufwiesen: Jeweils 87 Prozent der dort wohnhaften Berufstätigen pendelten zur Arbeit in eine andere Gemeinde.

Hessen zieht auch zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus anderen Bundesländern. Laut Statistikamt pendelten im vergangenen Jahr 455.000 Berufstätige aus einem anderen Bundesland zur Arbeit nach Hessen, 321.000 Berufstätige pendelten aus Hessen in ein anderes Bundesland.

Pressemitteilung: http://u.epd.de/2dva