Kleist-Förderpreis 2022 ausgeschrieben

Frankfurt an der Oder, Marburg (epd)

Der Kleist-Förderpreis für junge Autorinnen und Autoren ist im kommenden Jahr mit einer Uraufführung im Hessischen Landestheater Marburg verbunden. Die Ausschreibung für die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung habe jetzt begonnen, teilte das Kleist-Forum am 1. April in Frankfurt an der Oder mit. Der Kleist-Förderpreis wird 2022 zum 27. Mal vergeben.

Für die Auszeichnung können sich Theaterautorinnen und -autoren bewerben, die bei Einsendeschluss Ende August nicht älter als 35 Jahre alt sind. Es können nur deutschsprachige, noch nicht uraufgeführte Theatertexte eingereicht werden. Den Nachwuchsförderpreis gibt es seit 1996. Er wird von der Stadt Frankfurt an der Oder, dem Kleist-Forum und der Dramaturgischen Gesellschaft vergeben.

Der Förderpreis wird jedes Jahr im Oktober bei den Kleist-Festtagen in Frankfurt an der Oder verliehen. Er ist nach dem Dichter und Dramatiker Heinrich von Kleist (1777-1811) benannt, der in der Stadt geboren wurde. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Ivana Sokola. Ihr Stück "kill baby" wird im September am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt und am 30. September im Kleist-Forum gezeigt.

Initiator des Preises war Manfred Weber, von 1995 bis 2000 Intendant des Kleist-Theaters in Frankfurt an der Oder. Der "Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker” knüpft nach städtischen Angaben an die ursprüngliche Idee des zwischen 1912 und 1932 vergebenen "Kleist-Preises" an, "neue und ungewöhnliche Begabungen zu unterstützen". Zu den ersten Kleist-Preisträgern gehörten damals Hans Henny Jahnn (1920), Carl Zuckmayer (1925) und Ödön von Horvath (1931).

https://kleistförderpreis.de/