Kandidaten für Friedenspreis des Deutschen Buchhandels gesucht
Frankfurt a.M. (epd).

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sucht Kandidaten für seinen Friedenspreis 2023. Ausgezeichnet werden solle eine „Persönlichkeit, die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“, teilte der Börsenverein am 17. Januar in Frankfurt am Main mit. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird am 22. Oktober in der Frankfurter Paulskirche verliehen.

Jeder Bürger kann nach Angaben des Börsenvereins Kandidaten mit schriftlicher Begründung bis zum 1. März vorschlagen. Selbstvorschläge sind allerdings nicht möglich. Der Stiftungsrat des Friedenspreises wählt den Kandidaten oder die Kandidatin aus, die Entscheidung wird im Juni bekanntgegeben. Im vergangenen Jahr wurde der ukrainische Schriftsteller und Musiker Serhij Zhadan mit dem Friedenspreis ausgezeichnet.

Seit 1950 verleiht der Börsenverein den Friedenspreis. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren die simbabwische Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga (2021), der indische Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Amartya Sen (2020), der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado (2019), die deutschen Kulturwissenschaftler Aleida und Jan Assmann (2018), die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (2017) und die deutsche Publizistin Carolin Emcke (2016).

www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de