Hessen-nassauische Synode wird Pröpstin wählen

Darmstadt (epd).

Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wählt auf ihrer Tagung vom 24. bis 27. November eine neue Pröpstin für Rheinhessen und Nassauer Land. Die beiden Pfarrerinnen Henriette Crüwell aus Offenbach und Ursula Kuhn aus Wiesbaden kandidieren um die Nachfolge des Mainzer Propstes Klaus-Volker Schütz, der nächstes Jahr in den Ruhestand geht. Aufgrund der rapide steigenden Corona-Infektionszahlen werden sich die 140 Delegierten nicht in der Stadthalle Offenbach treffen, sondern per Videokonferenz verbunden sein, wie die EKHN am 16. November in Darmstadt mitteilte.

Nur das Präsidium der Synode, ein Teil der Kirchenleitung und einzelne Gäste werden im Organisationszentrum in Offenbach anwesend sein. Zentral ist wie jeden Herbst die Verabschiedung des Haushalts der Kirche für das kommende Jahr. Der Etatvorschlag der Kirchenleitung habe einen Umfang von 710 Millionen Euro. Kirchenpräsident Volker Jung wolle grundlegende Gedanken zur Zukunftsentwicklung der Kirche präsentieren.

Im Rahmen des Reformprozesses „ekhn 2030“ werden die Synodalen weiter über die Verringerung des Gebäudebestands und die Zusammenarbeit von Gemeinden und Dekanaten in sogenannten Nachbarschaftsräumen diskutieren, wie der Präses der Synode, Ulrich Oelschläger, sagte. Es gehe auch darum, Entscheidungen über strittige Themen für die Synodaltagung im März 2022 vorzubereiten. „Aber 'ekhn2030' werden wir nicht in dieser Synode abschließen können“, sagte Oelschläger. Schließlich will sich die Synode mit der Gesundheitsversorgung auf dem Land beschäftigen und dazu eine Resolution verabschieden.

Die Tagung wird live auf www.ekhn.de übertragen. Bereits im vergangenen Herbst und Frühjahr tagte die Synode digital.

www.ekhn.de/Synode