Werke des Grafikers Anton Stankowski gehen an Museen

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Stuttgart, Ingolstadt (epd).

Die Stankowski-Stiftung in Stuttgart gibt Teile des Nachlasses des Künstlers und Werbegrafikers Anton Stankowski (1906-1998) an Museen. Werke erhalten jetzt die Stiftung für Konkrete Kunst und Design in Ingolstadt, die Nationalgalerie und Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und das Kunstmuseum Stuttgart, teilte das Kunstmuseum Stuttgart am Freitag mit.

Stankowski gründete 1951 ein eigenes Grafikbüro. Seine Gestaltungen für Unternehmen wie IBM, die Deutsche Bank oder Viessmann entstanden in den folgenden Jahren. Daneben schuf er ein malerisches, skulpturales und grafisches Werk, dessen Wurzeln nach Angaben des Museums in der konkret-konstruktivistischen Kunst liegen. Im Jahr 1983 gründete Stankowski eine Stiftung mit dem Ziel, die Abgrenzung zwischen Kunst und Design, zwischen freier und angewandter Kunst aufzulösen.

Die Stiftung für Konkrete Kunst und Design in Ingolstadt erhält 207 Werke von Anton Stankowski, die dort ab dem 15. Mai zu sehen sein werden. Für die Ausstellung „Die andere Seite der Gestaltung. Anton Stankowski und die nächste Generation“ nähern sich Designstudierende der Technischen Hochschule Ingolstadt den Arbeiten Anton Stankowskis, hieß es weiter.

Die Staatlichen Museen zu Berlin erhalten für ihre Sammlung Grafikdesign alle 117 Skizzenbücher von Anton Stankowski. Die Nationalgalerie erhält drei Gemälde aus unterschiedlichen Schaffensphasen. An die Sammlung des Kunstmuseums Stuttgart gehen 95 Gemälde, elf Plastiken sowie ein Grafikkonvolut aus den Beständen der Stankowski-Stiftung. (00/1756/13.05.2022)