Landeskirchenrat beruft 13 Männer und Frauen ins Kirchenparlament

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Abstimmung im Plenum auf der Landessynode
München (epd)

Als berufene Synodale sind 13 Männer und Frauen aus Politik, Kirche und Gesellschaft zusätzlich zu den gewählten Synodalen in das bayerische evangelische Kirchenparlament berufen worden. Diese zusätzlichen Vertreterinnen und Vertreter in der Synode hätten der Landeskirchenrat und der Landessynodalausschuss beschlossen, teilte die evangelische Landeskirche am Montag in München mit.

Aus dem bayerischen Landtag gehören der Synode der Mitteilung zufolge Alexandra Hiersemann aus Erlangen (SPD), Barbara Becker (CSU) aus Wiesenbronn (Landkreis Kitzingen) sowie die Grünen-Abgeordnete Claudia Köhler (Unterhaching) an.

Aus dem kirchlichen Bereich nehmen der bayerische Diakoniepräsident Michael Bammessel, die Leiterin von Mission Eine Welt, Gabriele Hoerschelmann, und der Rektor von Diakoneo (vormals Diakonie Neuendettelsau), Mathias Hartmann, in der Synode Platz. Ingrid Kasper ist Vertreterin der Kirchenmusik. Außerdem gehören dem Parlament an: Schwester Nicole Grochowina von der Communität Christusbruderschaft Selbitz, Professor Thomas Popp für die Evangelische Hochschule und der bisherige stellvertretende Synodalpräsident, der Ansbacher Dekan Hans Stiegler.

Wieder einen Sitz in der Synode hat auch der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena. Der Landeskirchenrat berief außerdem Joachim Pietzcker aus Schnaittach und Werner Reuß, den Leiter von ARD Alpha.

Alle Synodalen, zu denen noch drei Delegierte der evangelisch-theologischen Fakultäten und drei Jugendsynodale gehören, werden im Gottesdienst zu Beginn der ersten Synodaltagung am 22. März in Bayreuth von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm auf ihr Amt verpflichtet, teilte die Landekirche mit.

Die 108 Synodalen im bayerischen Kirchenparlament verabschieden die Kirchengesetze, entscheiden in Personalfragen, wählen den Landesbischof und beschließen den kirchlichen Haushalt. Die gewählten Synodalen hatten die bayerischen Kirchenvorstände bei den Wahlen am 8. Dezember bestimmt. (00/0318/27.01.2020)