Soziales
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Nationalspieler Jonas Hector unterstützt Jugendhilfe-Projekt
Pirmasens (epd). Für das neue Projekt "Gesunde Ernährung und Sport" der Jugendhilfe Jona hat das Diakoniezentrum Pirmasens einen prominenten Paten gefunden: Nationalspieler Jonas Hector soll in regelmäßigen Abständen eine Fußball-Arbeitsgemeinschaft betreuen, die dort ins Leben gerufen wird, sagte der theologische Vorstand des Diakoniezentrums, Pfarrer Norbert Becker, dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Pirmasens. Hector, der im saarländischen Kleinblittersdorf-Auersmacher aufgewachsen ist, habe persönliche Kontakte nach Pirmasens, sagte Becker, der ebenfalls Saarländer ist.

Allerdings sei nicht unbedingt die Nähe zur Region für das Engagement des 28-jährigen Fußballers ausschlaggebend gewesen. "Jonas Hector ist jemand, der von seiner Persönlichkeit her gut zum Konzept der Jugendhilfe passt, sehr bodenständig ist", sagte Becker. Dass er kürzlich bei seinem Verein 1. FC Köln trotz dessen Abstiegs in die Zweite Liga verlängert habe, spreche für ihn als Person, die den Jugendlichen Vorbild sein könne. Bei einem Besuch in Pirmasens habe Hector bereits den Anstoß zu dem Jugendhilfe-Projekt gegeben.

Nach Beckers Worten erhält die Jugendhilfe Jona auch zwei neue Häuser in der Waisenhausstraße. Dies sei notwendig geworden, weil die Auflagen, unter anderem beim Brandschutz, enorm gestiegen seien. Deshalb seien die bisherigen Standorte inzwischen ungeeignet. Zudem habe es bei einem der bisherigen Standorte einen enormen Renovierungsstau gegeben.

Deshalb investiere das Diakoniezentrum nun 1,6 Millionen, über Kredite finanziert, in die zwei Häuser. Darin werden die zwei Wohngruppen, eine Verselbstständigungsgruppe für Jugendliche ab 16 Jahren und eine vorpubertäre Gruppe für Zwölf- bis 16-Jährige, untergebracht. Die Fertigstellung ist für Mitte 2019 geplant.