Medien
Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2019 ausgeschrieben
Saarbrücken (epd). Medienschaffende können sich wieder für den Deutsch-Französischen Journalistenpreis bewerben. Die Auszeichnung richte sich an Autoren, "die sich kreativ, kritisch, einfühlsam oder auch humorvoll mit der Tagesaktualität, ihren Hintergründen und den jeweiligen Protagonisten auseinandersetzen", teilten die Organisatoren in Saarbrücken mit. Dadurch trügen sie zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich im europäischen Kontext bei. Die Anmeldefrist endet am 1. März. Die Preisverleihung findet am 3. Juli in Paris statt.

Die Preise in den Kategorien Textbeitrag, Audio, Video und Multimedia haben einen Gesamtwert von 30.000 Euro. Die eingereichten Beiträge müssen den Angaben zufolge zwischen dem 2. März 2018 und dem 1. März 2019 erschienen sein. Der Deutsch-Französische Journalistenpreis wird seit 1983 vergeben. Zu den Preisstiftern gehören neben dem Saarländischen Rundfunk (SR) unter anderem auch das ZDF, Arte, France Télévisions und die "Saarbrücker Zeitung".

Der Vorstandsvorsitzende des Deutsch-Französischen Journalistenpreises, SR-Intendant Thomas Kleist, verwies auf die Bedeutung der Auszeichnung als grenzüberschreitendes Ereignis. Angesichts der Europawahlen im Mai stehe das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich noch stärker im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung als bisher.

Neben den Journalistenpreisen vergeben die Veranstalter auch den Großen Deutsch-Französischen Medienpreis an Organisationen oder Einzelpersonen, die sich für die deutsch-französische und europäische Verständigung eingesetzt haben. Im vergangenen Jahr ging er an den Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas. Zu den bisherigen Medienpreisträgern gehören unter anderen Helmut Schmidt, Valéry Giscard d'Estaing, Tomi Ungerer, Simone Veil, Volker Schlöndorff, Alfred Grosser und Jean Asselborn.