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Pax Christi fordert Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag

Die internationale katholische Friedensbewegung pax christi in der Diözese Rottenburg-Stuttgart fordert Deutschland auf, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Die Vereinten Nationen hatten den Vertrag im Juli 2017 beschlossen. Er verbietet die Herstellung, den Einsatz und Besitz von Nuklearwaffen und die Drohung mit einem Nuklearschlag. Anlässlich des Antikriegstags am 1. September wies pax christi am Donnerstag in Stuttgart darauf hin, dass der Bundestag bereits 2010 einstimmig gefordert habe, die in Deutschland gelagerten US-amerikanischen Atomwaffen abzuziehen. Es sei an der Zeit, diesen Beschluss umzusetzen.

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Seit 60 Jahren wird der 1. September als Antikriegstag begangen, an dem zahlreiche Organisationen eine Politik für Frieden und Abrüstung fordern (1928/31.08.2017)