Soziales
Brandenburg will geflüchtete Frauen besser vor Gewalt schützen
Bernau (epd). Das Land Brandenburg und die evangelische Diakonie wollen den Schutz geflüchteter Frauen vor Gewalt verbessern. Dazu soll die Mitte 2016 dafür gegründete landesweite Koordinierungsstelle in diesem Jahr unter anderem rund 50.000 Euro Landesmittel und zusätzliche finanzielle Unterstützung durch die evangelische Kirche bekommen, teilte das Potsdamer Sozialministerium am Mittwoch anlässlich eines Besuchs der Koordinierungsstelle in Bernau mit. Träger des Projekts ist seit März das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Die deutlich gestiegenen Flüchtlingszahlen hätten zu einem höheren Bedarf an Unterstützung geführt, hieß es. Die Zahl der Frauen mit Migrationshintergrund, die in brandenburgischen Frauenhäusern Hilfe und Schutz suchen, sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. "Wir müssen all die zu uns geflohenen Frauen und Mädchen vor weiterer Gewalt schützen", erklärte die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe. Dafür seien auch gute Hilfsstrukturen nötig. Frauen und Mädchen mit Fluchterfahrung müsse ein sicheres Ankommen in Brandenburg ermöglicht werden, betonte Diakoniedirektorin Barbara Eschen.

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