Kultur
Das Museum Wiesbaden praesentiert "Von Beckmann bis Jawlensky" 130 Werke aus der Kunstsammlung des Wiesbadeners Frank Brabant (Foto vom 11.04.18: Brabant vor dem Gemaelde "Stillleben mit gruener Kerze" von Max Beckmann, 1941).
© epd-bild / Andrea Enderlein
Braunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum ersteigert Beckmann-Gemälde
Braunschweig (epd). Das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig hat ein Gemälde des Malers Max Beckmann (1884-1950) ersteigert. Gemalt habe der erst 16-jährige Künstler das etwa 20 mal 30 Zentimeter große Werk in Braunschweig, wie das Museum am Montag mitteilte. Beckmann habe die Stadt zeitlebens als seine Heimatstadt betrachtet. Es ein daher besonderes Anliegen des Museums gewesen, das Kunstwerk in die Sammlung aufzunehmen, hieß es. Die genaueren Umstände des Erwerbs wolle das Museum am Freitag erläutern.

Das 1753 gegründete Museum wurde kürzlich für rund 35,6 Millionen Euro aufwendig saniert. Insgesamt 4.000 Werke, darunter Gemälde von Peter Paul Rubens (1577-1640) und Rembrandt van Rijn (1606-1669), sind auf der erweiterten Ausstellungsfläche von rund 4.000 Quadratmetern zu sehen. Das Museum mit einer Sammlung von 190.000 Werken zählt den Angaben zufolge zu den 20 bedeutendsten und ältesten Kunstmuseen Deutschlands. (1127/11.02.19)