Kultur
Nachbildung der Gefängniszelle, in der der Mörder Johann Heinrich Seidenfaden inhaftiert war, im Museum "Eulenburg" in Rinteln.
© epd-bild / Jens Schulze
Ausstellung über Todesstrafe im Remarque-Friedenszentrum
Osnabrück (epd). Das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum zeigt von Mittwoch bis zum 13. Januar in Osnabrück die Ausstellung "Für eine Welt ohne Todesstrafe" von Amnesty International. Sie informiert auf 25 Plakaten über die Geschichte der Todesstrafe und über den Widerstand gegen diese Art der Bestrafung weltweit, teilte das Remarque-Zentrum mit. Dabei werden sowohl individuelle Schicksale vorgestellt wie auch strukturelle Gegebenheiten erläutert.

Amnesty International fordert nach eigenen Angaben seit über 40 Jahren ein Ende der Todesstrafe. Sie verletze das Recht auf Leben, das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben ist. Die Todesstrafe stelle "die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste aller Strafen" dar. (8031/08.10.18)